Jahresrückblick auf 2019

Mein Leben hat sich komplett verändert, seit mein Mann Klaus im Juli in Rente kam.

Im September reduzierte dann auch ich meine Arbeit auf wenige Stunden in der Praxis und so haben wir beide nun endlich die Zeit, uns ganz unserem persönlichen inneren Wachstum zu widmen.

 

Wir sind weitestgehend aus der Konsumgesellschaft ausgestiegen und auch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben haben wir ziemlich reduziert.

Stattdessen verbringen wir unsere Zeit mit einem intensiven Mentaltraining und dazugehörendem Erkenntnisaustausch und Meditationen.

Doch ich muss etwas weiter ausholen:

Seit meinem 40. Lebensjahr interessiere ich mich für Psychologie und als Heilpraktikerin habe ich dann verschiedene Zusatzausbildungen dazu gemacht.

Mit dem Hinterfragen und anschließendem Erkennen von Zusammenhängen von Körper und Seele fing dann die Suche nach dem Sinn meines Daseins an.

Vor 10 Jahren habe ich in Klaus einen Partner gefunden, der ebenfalls auf der Suche nach seinem wahren Selbst war und gemeinsam setzten wir unseren Entwicklungsweg fort.

Wir entschieden uns damals für eine ganz enge Beziehung unter Ausschluss des Fluchtimpulses und für eine recht kleine Wohnung, damit wir einander nicht aus dem Weg gehen konnten und uns ständig miteinander auseinandersetzen mussten (und das tun wir auch heute noch). Dadurch kamen wir nach und nach an unsere unaufgelösten Themen, an alte Verletzungen und Traumata aus der Kindheit, die wir mit verschiedenen Methoden aufarbeiten.

Dazu bilden wir uns vorwiegend autodidaktisch weiter, wobei wir unser Wissen größtenteils aus Büchern beziehen. Auch manche Fortbildung brachte uns vorwärts, wie zum Beispiel jene gemeinsame mit dem Abschluss zum systemischen Aufstellungsleiter, oder The Work und die 2-Punkt-Methode.

Unsere Suche hatte ein Ende, als wir schließlich die Verbindung zum Ursprung fanden.

Nun also sind wir in einer Übungsphase angekommen, bei der es darum geht, dass wir uns immer wieder und immer intensiver und länger in diese Verbindung  begeben und wir empfinden immer häufiger einen unbeschreiblichen inneren Frieden.

Wir sind nicht religiös und haben weder mit der Bibel noch mit der Kirche viel am Hut. Statt „Gott“ verwenden wir meist die Bezeichnung „große Liebe“ oder „allumfassende Liebe“ oder „allmächtiges Universum“ , aber das sind alles nur Worte…

Wir waren jahrzehntelang in Gefühlen von Mangel, Leere, Ängsten, inneren Verletzungen, Schuld, Vorwürfe, Wut und Trauer gefangen wie die meisten Menschen und sind nun endlich auf dem Weg zu Vergebung, Vertrauen, Liebe, bedingungsloser Annahme und innerem Frieden.

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