Wirbelsäulentherapie

Die Wirbelsäulentherapie besteht aus der Dorn-Methode, Breuss-Massage, Muskeltriggertherapie und dem Aufkleben von speziellen medizinischen Tapes

 

Dorn-Therapie

Dieter Dorn war ein Sägewerksbesitzer im Allgäu und hatte starke Rückenprobleme durch die harte Arbeit. Als die Spritzen der Ärzte immer weniger halfen, beschäftigte er sich selbst mit dem Bewegungsapparat und erfand nach und nach diese sanfte Chiropraktik.

Leider ist er im Januar 2011 verstorben, doch ich hatte noch das Privileg, diese geniale Therapie von ihm selbst zu erlernen.

Ermittlung und anschließender Korrektur der Beinlängen ist eine wichtige Voraussetzung für eine Dorn-Behandlung. Anschließend werden alle Wirbel mit dem Daumen überprüft. Empfindlichkeiten oder Schmerzen weisen auf verschobene Wirbel hin, die dann durch sanften Druck wieder an ihre korrekte Position gedrückt werden.

Dadurch tritt nach und nach Entspannung ein und Schmerzen werden gelindert.

 

Breuss-massage

Die entspannende Rückenmassage nach Rudolf Breuss hat sich als ideale Ergänzung zur Dorn-Therapie bewährt.

Rudolf Breuss (1899-1990) war der Überzeugung, dass es keine degenerierten, sondern lediglich unterversorgte Bandscheiben gibt.

Die Bandscheiben sind Zwischenwirbelscheiben und wirken wie Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln.                                                                                                               Durch die spezielle Massage und das einmassierte Johanniskrautöl sollen das Gewebe und insbesondere die Bandscheiben wieder elastisch und geschmeidig werden.

Die Bandscheiben werden durch das Öl regelrecht ernährt.

Das verwendete Johanniskrautöl (als Träger der Sonnenenergie) wirkt beruhigend auf die Nerven, gegen Schmerzen und Verspannungen, bei Verletzungen, Entzündungen, Schwellungen und wohltuend auf Körper, Geist und Seele.

 

Muskeltriggertherapie

Zumeist liegen die Triggerpunkte (=Auslöser) in tieferen Muskelschichten und können eine so  hohe Spannung erzeugen, dass Wirbel und andere Knochen verschoben werden oder Gelenke nicht mehr bewegt werden können.

Die Schmerzen können dabei sowohl in die direkte Umgebung als auch oft in weiter entfernte Körperbereiche ausstrahlen. 

Bei der Muskeltriggertherapie werden die schmerzhaften und häufig auch verkürzten Muskelfaserabschnitte solange gedrückt, bis eine Lockerung und Entspannung eintritt. 

 

Medizinische tapes

Bunte elastische Tapes (Klebebänder) werden nach einer speziellen Methode auf die schmerzenden Körperstellen geklebt.

Durch die Dehnbarkeit der Tapes entsteht permanent eine leichte  Massage, was sehr entspannend auf die Muskulatur wirkt. Durch die dehnende Fixierung gibt ein Tape einem betroffenen Gelenk wieder sicheren Halt und unterstützt außerdem den Lymphabfluss im Gewebe.

 

                                                                ergänzend:

Schüssler-Salze

Wilhelm Heinrich Schüssler lebte von 1821 bis 1898 in der Nähe von Oldenburg, er war Arzt und Homöopath.

Auf seiner Suche nach einer neuen Therapie stieß er auf die Mineralstoffverbindungen.

Durch den Einfluss von Rudolf Virchow und Jakob Moleschott kam er zu dem Ergebnis, dass Mineralstoffe für den Körper lebensnotwendig sind und bei einer Verteilungsstörung dieser Mineralstoffe im Körper Krankheiten entstehen.

Besonders 12 Mineralstoffverbindungen empfand er als wichtig und potenzierte sie genauso wie die homöopathischen Mittel. Der Unterschied zur Homöopathie besteht darin, dass bei der Mineralstofftherapie, die auch Biochemie genannt wird, ein Mangel, bzw. eine Verteilungsstörung behoben wird und in der Homöopathie werden die Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgesucht.    zurück