Glücksmomente & Erkenntnisse

                                                                                                                                                                                                                                                                    April 2017

So, ich bin raus!

Raus aus dem geregelten Arbeitsleben. Ich habe mir ein halbes Jahr Auszeit genommen, in dem ich mich in erster Linie bewusst mit all dem beschäftigen möchte, was mir Freude macht. Ich sammle ab jetzt Glücksmomente…

Also quasi nichts tun, sondern mehr sein, mehr fühlen. Nichts tun..?

 

Wir lernen schon als Kind, dass in unserer Leistungsgesellschaft Nichtstun etwas mit Faulsein zu tun hat und als faul wird man tituliert, wenn man keine Pflichten übernehmen will.

Pflichten wiederum beinhalten das „Müssen“.

In unserer Gesellschaft ist man sehr angesehen, wenn man viel Arbeit hat und viele Pflichten, d.h. wenn man viel tun MUSS und viel Stress hat.

Zu sagen „ich habe keine Zeit, weil ich so viel zu tun habe“ wertet uns irgendwie auf und wir fühlen uns wichtig. Wir definieren uns über Arbeit, über Pflichten und über Stress. Wer den meisten Stress hat, bekommt den Respekt seiner Mitmenschen, ja, er wird sogar bewundert.

Doch Vorsicht: wer´s übertreibt - und der Grat ist schmal - landet mit einem Burn-out im absoluten Abseits der Gesellschaft!

 

Ich habe von einem Versuch gehört, das mich ziemlich erschüttert hat:

der Psychologe Timothy Wilson hat Probanten die Aufgabe gestellt, einfach nur 15 Minuten in einem leeren Raum auf einem Stuhl zu sitzen und über irgendetwas nachzudenken. Als einzige Alternative gab es die Möglichkeit, sich selbst freiwillig einen schmerzhaften Stromstoß zu verpassen.

Obwohl an diesem Versuch keine Masochisten teilnahmen, traktierten sich 2/3 der männlichen und 1/4 der weiblichen Teilnehmer lieber eigenhändig mit den unangenehmen Stromstößen als eine Viertelstunde dem Nichtstun ausgeliefert zu sein!!!

Glücksmomente bewusst wahrnehmen                                                                      April 2017

 

Wenn ich mich früher ans Fenster setzte und ins Grüne rausschaute, träumte ich von einem anderen Leben.

Ich konnte lange schauen und träumen... Doch es spielte sich rein auf der Mangelebene ab – ich träumte von Dingen und Situationen, die ich nicht hatte und sehnte mich danach. Oft war ich sehr traurig dabei. Das ist die  Ebene des Mangels. Durch konsequentes Mental-Training schaue ich heute zwar noch immer gerne aus dem Fenster und träume, doch nun bin ich in einem anderen Modus: ich sehe die Schönheit der Natur und bin in absoluter Freude!                                     Ich fühle mich mit der Großen Liebe ( oder nenne es Schöpfung, Universum, Alles-was-Ist) verbunden und genieße die Vollkommenheit des Augenblicks.                                                 Ich spüre bewusst meinen Atem, bin ganz bei mir und fühle mich trotzdem mit allem verbunden.

Meine Freude über die gesamte Schöpfung ist unbeschreiblich und sie treibt mir Tränen in die Augen – ich bin in absolutem Glück!!!

 

                                                                                                                             Mai 2017

 

Momente der Freude bewusst wahrnehmen und genießen, das kann ich inzwischen ganz gut. Wenn ich in der Sonne sitze, in der Natur wandere, wenn ich mich kreativ betätige, wenn ich Musik höre oder wenn ich etwas Schönes unternehme.

Oder einfach, wenn ich den einzelnen Augenblick in seiner Vollkommenheit erkenne.

Doch was ich noch überhaupt nicht kann, ist, in Freude zu sein und zu bleiben, während z.B. mein Mann Klaus negative Schwingungen verbreitet.

Daran scheitere ich immer noch komplett – obwohl ich weiß, dass genau das meine Lernaufgabe ist. Ohne „Störfaktoren“ glücklich zu sein, ist keine Kunst, das kann jeder (jedenfalls fast jeder).

Wie nun damit umgehen?

Die Theorie dazu ist mir klar (doch auch die hatte ich wieder für eine Weile vergessen gehabt):

 

  1. ich muss bewusst wahrnehmen, dass  jemand ( z.B. mein Mann) eine niedere und negative Schwingung hat und mich dorthin hinunterziehen will
  1. auf die Metaebene gehen und mir Folgendes bewusst machen:

         - ich kann dem anderen anbieten, das zu bearbeiten, was ihn gerade   
          so negativ sein lässt

- der andere ist mein „Spiegel“ und er zeigt mir etwas über meine eigenen Gedanken und Gefühle ………und genau das ist das absolut Wichtigste!!!

 

Was ich genau damit meine, erkläre ich euch demnächst..-

 

Hier also jetzt die nähere Erklärung zu oben:                                     Juni 17                                                                            

Der Spiegelpartner                                                                           So schmerzhaft Auseinandersetzungen in einer Partnerschaft oft sind, es geht dabei darum, etwas über sich selbst zu erkennen, Gefühle zu durchleben und aufzulösen. Denn nur durch das enge Zusammenleben mit einem anderen Menschen, idealerweise mit einem Partner, spüren wir unsere Verletzungen, die bedeuten, dass es da unaufgelöste Gefühle gibt.

Der Partner hält den Spiegel, d.h. Streits und Konflikte im Außen spiegeln unsere Innenwelt, in der unsere Verletztheitsgefühle aus der Prägungsphase immer wieder neu aufgelegt werden, solange, bis sie erkannt und schließlich aufgelöst werden.

 

Gegenwärtigkeit                                                                                                  Juli 2017

 

Ich habe gerade sehr wenig Außeneinflüsse, und das ist so gewollt.

So wenig wie möglich Ablenkung von mir selbst. Zeit, mich zu spüren, bewusst zu atmen, zu sein. Ich habe meine Arbeit reduziert, den Kontakt zu anderen Menschen eingeschränkt und kann nun Gegenwärtigkeit praktizieren…immer wieder zurückkommen ins Jetzt.

Ab und zu gibt es eine kleine Unterbrechung, wenn Klaus und ich über unsere neuesten Erkenntnisse sprechen oder der eine dem anderen zu neuen Erkenntnissen verhilft.

Und dann wieder die Inseln, wo ich einfach bei mir bin, vielleicht etwas schreibe oder lese,

doch ohne Zeitdruck, ohne zu Müssen… Die Zeit Zeit sein lassen und atmen.

Bewusst atmen, bewusst wahrnehmen, bewusst entschleunigen,…

bewusst Freude empfinden über die Vollkommenheit des Augenblicks.

Kein MUSS, nur Freude am Tun, bewusstes reduziertes Tun.

Und SEIN, einfach nur Sein.

Ein Glücksmoment…und noch einer…und noch einer…

Unsere ganz spezielle Urlaubsreise                                                               September 17

Während es die meisten Leute, die wir kennen, diesen Sommer wieder zu fernen Orten zog, und nun langsam die Erinnerungen daran verblassen, haben mein Mann Klaus und ich den Sommer mal ganz anders verbracht. Aufgrund seines komplizierten Fußgelenksbruches blieben wir zuhause   und begaben uns auf zahlreiche Reisen in ganz andere Regionen:

nämlich nach Innen, denn auch dort gibt es unbekannte Welten zu entdecken.

 

Mithilfe der genialen Methode des systemischen Aufstellens erforschten wir alte und neue Glaubenssätze, verborgene Persönlichkeitsanteile, schmerzende Körpersymptome und vieles mehr.

 

Dabei erlebten wir spannende Abenteuer, die uns sehr viel Spaß gemacht haben und uns vor allem zu vielen, teilweise unverhofften Erkenntnissen verholfen haben!

 

Falls ihr ebenfalls Lust auf solch eine Forschungsreise habt, meldet euch gerne bei uns.